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Vorbereitung

Bringen Sie die notwendige Ausstattung mit und packen Sie richtig
Ein wichtiger Teil Ihrer Vorbereitung besteht darin sicherzustellen, dass Sie über die richtige Ausstattung für die gesamte Besteigung und insbesondere für die Gipfelbesteigung am letzten Tag verfügen. Vergessen Sie bei der Vorbereitung bitte nicht, dass Sie mindestens 5 bis 6 Tage oder sogar mehr auf dem Berg verbringen werden. Sie benötigen ausreichend Kleidungsstücke, auch insbesondere Socken für solch eine lange Zeit. Wegen der häufigen Regenfälle ist es ratsam, persönliche Dinge und Kleidung in kleine Plastiktüten zu packen, um sie trocken zu halten und von nasser Kleidung zu trennen. Klicken sie bitte HIER für eine vollständige Liste.
Das Wichtigste sind wasserfeste Wanderstiefel, ein für Minus-Temperaturen geeigneter Schlafsack, eine Kopfleuchte (und Ersatzbatterien) und eine gute Jacke. Ihre Jacke sollte wind- und wasserfest, warm genug für -10 bis -20 Grad Celcius und nach Möglichkeit atmungsaktiv sein.
Versuchen Sie, besonders enge Kleidung oder Unterwäsche zu vermeiden, da diese die Blutzirkulation behindern und damit Frieren oder ein unangenehmes Gefühl hervorrufen könnte. Ein Balaklava (überziehbare Hals- und Kopfbedeckung) ist unbedingt notwendig, um ihre Gesicht vor Kälte, Wind, Sonne und Schnee zu schützen. Wanderstöcke (am besten ausziehbare) sind sehr nützlich, besonders auf dem Abstieg. Sonstige Kleidungsstücke wie kurze Hosen, Pullover oder Strickjacken und T-Shirts sind ebenfalls zu empfehlen, besonders während der ersten Tage, wenn die Temperaturen noch vergleichsweise hoch sind.
Um sicherzustellen, dass Ihre Kleidung warm genug ist, sollten Sie unbedingt die allgemein gültigen Hinweise und Regeln zum Tragen von verschiedenen Lagen Kleidung beachten. Ein häufiger Fehler ist, fast die gesamte Kleidung gleich am Anfang einer Tagesstrecke zu tragen. Kleidung aus Baumwolle als innerste Lage direkt am Körper sollte unbedingt vermieden werden, da sie Feuchtigkeit festhält und so zu einem Absinken der Körpertemperatur bis hin zur ernsten Unterkühlung führen kann. Daher ist es besonders wichtig funktionale, wärmende Unterwäsche zu tragen, die die Feuchtigkeit nach außen abführt, wo sie dann verdunsten kann. Die mittlere Lage der Kleidung sollte eine ausreichende Wärme-Isolierung bieten, wie es z.B. Fleece-Kleidung macht. Die oberste Lage sollte eine Jacke sein, wie sie oben beschrieben wurde. Neben der Höhen und Erschöpfung ist Kälte das gravierendste Hindernis auf dem Weg zum Gipfel.
Bereiten Sie sich körperlich vor
Es ist wichtig, dass Ihr Körper angemessen auf die körperliche Herausforderung auf dem Kilimanjaro vorbereitet ist. Sie sollten Ihre eigene Fitness beurteilen und entsprechend trainieren. Mit höherer Fitness steigt in der Regel die Erfolgswahrscheinlichkeit und Sie kommen leichter mit den Anstrengungen der Besteigung zurecht. Ein abgerundetes Trainingsprogramm beinhaltet Krafttraining, Ausdauertraining und soweit möglich Bergwandern (idealerweise auf hohen Lagen, jedoch nicht notwendig).
Mentale Vorbereitung
Es ist durchaus möglich den Kilimanjaro erfolgreich zu besteigen. Viele haben es schon geschafft. Sie sollten immer eine positive, optimistische Einstellung dazu bewahren, jedoch gleichzeitig auch nicht die Signale ihre Körpers missachten. Ihr mentales Durchhaltevermögen wird ohne Zweifel der schwierigste Teil der Herausforderung werden.
Treffen Sie rechtzeitig die notwendige Gesundheitsvorsorge
Sie sollten sich der Gesundsheitsrisiken bewußt sein, die mit einer Reise nach Tansania und der Besteigung des Kilimanjaro verbunden sind. Die zwei größten davon sind Malaria und die Höhenkrankheit. Malaria kann unterhalb einer Höhe von 1800 m auftreten. Sie sollten sich mit einem Arzt in Verbindung setzen, um sich über die notwendige Vorsorge zu informieren. Die Höhenkrankheit tritt auf, weil der Sauerstoffgehalt der Luft mit zunehmender Höhe abnimmt. Jeder Mensch reagiert anders auf diese Veränderung und leider lässt sich die Höhenkrankheit nicht vorhersagen. Sie kann zu ernsten Komplikationen führen, falls sie nicht rechtzeitig erkannt wird. Auch hierzu sollten Sie sich vorab mit einem Arzt beraten, um die körperlichen Signale der Höhenkrankheit richtig einschätzen zu können.
UNSERE MISSION

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